ABMGW 142 Die Vereinigung jiddischer Polizisten vs Eine Vorhaut klagt an

Thema der Woche:

Jüdische Phantastik!

In „Die Verreinigung jiddischer Polizisten von Michael Chabon“ hat es Israel so wie wir es kennen nie gegeben. Der Zweite Weltkrieg hat länger gedauert, und in Alaska wurde eine jüdische Ansiedlung gegründet, wo auch die die Geschichte des Buches spielt: in einem Land das in Auflösung begriffen ist versucht ein Polizist ein Verbrechen aufzuklären, das natürlich auch religiöse und politische Implikationen hat.

Kein Werk der Phantastik ist die Autobiographie „Eine Vorhat klagt an“ von Shalom Auslander. Dennoch finde ich das das Buch gut in diesen Podcast passt.

ABMGW 109 Die Brücke der Vögel vs Reamde

Thema der Woche: Bücher die in China spielen!

…weil ich selber gerade da bin und weil das ein Hörer so wollte.

In „Die Brücke der Vögel“ von Barry Hughart unternehmen wir eine Reise in ein imperiales China, das es nie gab: Schlimme Dinge passieren, und zwei sehr unterschiedliche Charaktere machen sich auf um die Dinge richtigzustellen.

„Reamde“ von Neal Stephenson beschäftigt sich (unter anderem) mit dem China von heute: Eine Entführung, russische Mafia, virtuelles Gold in Online Computerspielen, islamistische Terroristen und britische Geheimagenten – hier kommt zusammen was zusammen gehört.

ABMGW 105 Raising Stoney Mayhall

Thema der Woche: Zombies und die USA als Schauplatz phantastischer Geschichten.

Grund hierfür was das Buch „Raising Stoney Mayhall“ von Daryl Gregory, das dass Aufwachsen eines Zombiekindes in den USA beschreibt (Jugend in Iowa aufm Bauernhof, Jugend in San Francisco…)

Das hat mich auf die Idee gebracht einen Podcast zu machen der sich mit der USA beschäftigt und damit was dort wo stattfindet, also: welcher geographische Teil sich besonders gut für welche Art von Phantastik eignet.

ABMGW 104 Wer ist John Galt vs G.A.S.

Thema der Woche: Ayn Ran, streitbare Philosophin und moralische Mutter des Kapitalismus.

In diesem Podcast setzen wir uns mit zwei Büchern auseinander die beide auf ihre Weise mit Ayn Rand zu tun haben.

Bücher dazu: das Standardwerk „Wer ist John Galt“ von Ayn Rand. Die Handlung: Die ganze Welt ist vom Kommunismus erobert. Die ganze Welt? Nein! In einem mittelgroßen nordamerikanischen Land leistet eine kleine Gruppe kreativer Unternehmer erbittert Widerstand. Oder so ähnlich.

Die Gegenthese bekommen wir in „G.A.S.“ von Matt Ruff präsentiert: in einer knallbunten Welt die von allen möglichen Gestalten besiedelt ist taucht auch Ayn Rand auf… als sie selber. Oder genauer: Als computergeneriertes Abbild ihrer selbst.

ABMGW 099 World War Z

Them der Woche: Zombies, Zombies… und noch mehr Zombies.

Oder: Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies, Zombies.

Das Buch dazu kommt von Max Brooks und nennt sich „World War Z“. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Berichten („a oral historie of the zombie war“) von Überlebenden des Großen Kriegs gegen die Zombies… das vorher passiert, was danach, was zwischendrin.

In nutze die Gelegenheit um im großen und ganzen über das Thema Zombies und und Menschenrechte zu reden.

ABMGW 092 Schattenlicher vs Interface

Thema der Woche: Verschörungstheroien!

Verschwörungstheorien sind ja seit je her die Science Fiction des kleinen Mannes, und deswegen soll in in dieser Woche um zwei Bücher gehen die sich mit dem Thema auf mehr oder weniger ungewöhnliche Weise auseinandersetzen.

In „Schattenlichter“ von Theodore Roszak tauchen wir ein in die Welt des Filmes: Ein junger Student entdeckt in den 1960er Jahren seine Liebe zu diesem Medien und stößt auf einen vergessenen Regisseur der seltsam verstörende Filme gedreht hat.

Klassisch wird es in „Interface“ von Neal Stephenson: Aus Gründen wird in die Präsidentschaftswahl ein Kandidat eingeschleust, der einen Computerchip im Gehirn hat und darüber ferngesteuert wird. Altes Thema – faszinierend umgesetzt. Gastauftritt: Donald Trump als Earl Strong.

ABMGW 090 Logoland vs Eine Billon Dollar

Thema der Woche: Geld, Geld Geld…

oder: …regiert die Welt.

In „Logoland“ von Max Berry wird eine Welt beschrieben in der der Kapitalismus schon den totalen Endsieg davon getragen hat: Menschen haben keine Familiennamen mehr, sondern tragen die Namen der Firma für die sie arbeiten. Alles gibt es nur noch für Bezahlung, medizinische Versorgung sowieso und auch so Sachen wie „Gerechtigkeit“. Und Menschenleben werden sowieso nur noch in Geld gemessen.

In „Eine Billion Dollar“ bekommt ein Pizzaauslieferer eine Riesenerbschaft (Spoiler: Eine Billion Dollar). Und eine Prophezeiung: Er möge doch bitte der Menschheit die „verlorene Zukunft wieder geben“. Aber wie soll man das machen, wenn man doch nur 20 mal mehr Geld hat als Bill Gates?

 

ABMGW 069 Die Endzeitingenieure vs Seveneves

Thema der Woche: Erde kaputt – was nun?

Was passiert eigentlich wenn die Erde komplett kaputt ist? Was sind die Optionen der Menschen für den Fall der Fälle? Diese Frage wird in den beiden Büchern der Woche gestellt… und beantwortet:

In „Die Endzeitingenieure“ von Jack Williamson git es auf dem Mond einen Notfallplan: Im Fall der Fälle (totale Vernichtung der Menschheit) wir auf dem Mond ein Notfallprogramm gestartet und eine Handvoll Klone werden produziert die den Karren dann aus den Dreck ziehen sollen.

In „Seveneves“ von Neal Stephenson geht zuerst der Mond kaputt, und es wird klar: in 2 Jahren von jetzt an wird es auf der Erde kein leben mehr geben das komplizierter ist als eine Bakterie. Also macht sich die Menschheit daran möglichst viele Menschen ins All zu schießen…

ABMGW 062 Himmelsgöttin vs Der Schwarm

Thema der Woche: Unterwasserwelten! Beziehungsweise: auch nicht.

Mit diesem Beitrak komme ich einem Höhrerwunsch nach, nur leider ist es mir nicht möglich über „Flossen Weg!“ zu sprechen, weil es einfach zu viele Parallelen zu „Der Schwarm hat“.

Stattdessen habe ich mich für „Himmelsgöttin“ vom gleichen Autor (Christopher Moore) entschieden: Ein sexsüchtiger Pilot verliert seinen Job und seine Reputation und muss die einzige Stelle annehmen, die ihm noch angeboten wird: Für ein Missionarsehepaar pendelt er zwischen Japan und einer mikronesischen Insel. Eine Geschichte voller Kannibalen, Liebesdienerinnen, Bootsfahrer, Göttinnen und Chargokultisten.

„Der Schwarm“ von Frank Schätzing ist wieder ein Fall von Strandliteratur: Im Meer passieren viele seltsame und schlimme Dinge (bösartige Wale, algenverseuchte Krabben und vielerlei mehr) so das es nur einen möglichen Schluss gibt: Irgendwas im Meer hat die Schnauze voll von der Menschheit und möchte diese gerne loswerden.