ABMGW 064 Imagon vs Revival (Michael Marrak und Stephen King)

Thema der Woche: Lovecraftiges!

H.P. Lovecraft war einer der einflussreichsten Autoren der Phantastik de rein gewaltiges Werk hinterlassen hat mit dem sich heute noch Leute auseinandersetzten.

„Imagon“ ist Michael Marraks Versuch sich mit dem Lovecraft Thema zu beschäftigen: Auf Grönland geht ein Meteorit nieder (der [b]natürlich[/] kein Meteorit ist), und bald schon müssen sich die dortigen Wissenschaftler mit dem real-existierenden Chtuhulu auseinandersetzen.

In „Revival“ wagt sich King an Lovecraft heran: Geschildert wird die Lebensgeschichte eines Gitaristen der immer wieder auf einen vom Glauben abgefallenen Prediger zusammentrift der wiederum eine Manie für Elektrizität hat und von der Idee besessen ist, hinter die Mauern der Wirklichkeit zu blicken. Was kann da schon schiefgehen?

ABMGW 025 Chaos vs die Brücke der Vögel (David Mitchell und Barry Hughhart)

Thema der Woche: Phantastisches China!

Wiedermal war ich auf Reisen, und wiedereinmal mache ich einen Podcast zu meinem aktuellen Standort, diesmal: China.

Buch eins ist das Buch „Chaos“, eine art Kurzgeschichtenroman vom hochbegabten David Mitchell. In diesem seltsamen Roman bekommen wir unterschiedliche Figuren in unterschiedlichen Ländern vorgestellt (Einen Amokläufer auf Okinawa, eine Liebesgeschichte in Tokio…). In einer dieser Episoden bekommen wir einen Abriss der Geschichte Chinas erzählt aus dem Blickwinkel einer Frau die eine Teestube auf einem heiligen Berg betreibt.

Konkreter ist da Buch Nummer zwei, nämlich „Die Brücke der Vögel“ von Barry Hughart. Hughart hat mit diesem Buch ein eigenes literarisches Grene geschaffen: „China Punk“. Beschrieben wird ein mythisches China, das es nie gegeben hat, voll grausamer Herrscher, betrunkenen Meistern, unglaublichen Schätzten und streitsüchtigen chinesischen Göttern.

ABMGW 023 Replay – Das zweite Spiel vs Der letzte Tag der Schöpfung (Ken Grimmwood und Wolfgang Jeschke)

Thema der Woche: Heyne Meisterwerke der Science Fiction!

 

…kein großer Zusammenhang besteht zwischen den beiden Büchern dieser Woche, außer das sie beide in der Reihe „Meisterwerke der Science Fiction“ veröffentlicht wurden. Was aber alle Meisterwerke gemeinsam haben: ein furchtbares Vorwort, in dem die Handlung, der Plot und die Twists alle schon auf den ersten 10 Seiten verraten wurden. Warum das so ist? Keine Ahnung.

Das Buch „Replay – das zweite Spiel“ von Ken Grimwood war tatsächlich die literarische Vorlage zu „Täglich grüßt das Murmeltier“. Ein Man stirbt… und wird gleich darauf wiedergeboren, in seiner eigenen Vergangenheit als 16 jähriger… er lebt sein Leben erneut, stirbt wieder (mit 50), und das Spiel beginnt von neuem.

„Der letzte Tag der Schöpfung“ von Wolfgang Jeschke ist vermutlich DER Klassiker der deutschen SF: Amerikaner reisen 4 Millionen Jahre in die Vergangenheit zurück, und versuchen Erdöl von Afrika in die Nordsee zu pumpen.