ABMGW 092 Schattenlicher vs Interface (Theodore Roszak und Neal Stephenson)

Thema der Woche: Verschörungstheroien!

Verschwörungstheorien sind ja seit je her die Science Fiction des kleinen Mannes, und deswegen soll in in dieser Woche um zwei Bücher gehen die sich mit dem Thema auf mehr oder weniger ungewöhnliche Weise auseinandersetzen.

In „Schattenlichter“ von Theodore Roszak tauchen wir ein in die Welt des Filmes: Ein junger Student entdeckt in den 1960er Jahren seine Liebe zu diesem Medien und stößt auf einen vergessenen Regisseur der seltsam verstörende Filme gedreht hat.

Klassisch wird es in „Interface“ von Neal Stephenson: Aus Gründen wird in die Präsidentschaftswahl ein Kandidat eingeschleust, der einen Computerchip im Gehirn hat und darüber ferngesteuert wird. Altes Thema – faszinierend umgesetzt. Gastauftritt: Donald Trump als Earl Strong.

ABMGW 079 Die Stadt der täumenden Bücher vs Jurrasic Park (Walter Moers und Michael Crichton)

Thema der Woche: Dinosaurier!

Dinosaurier sind große dumm Echsen, und damit zwangläufig Hintergrunddekoration in jedem zweiten SF Roman. In dieser Woche wollen wir uns mit zwei Büchern beschäftigen, in denen Dinosaurier eine Hauptrolle spielen:

In „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers  ist der Hauptprotagonist, Hildegunst von Mythenmetz, ein sogenannter Lindwurm (wir wissen das natürlich besser…). Als solcher entspricht er nicht den gängigen Dinosaurierklischees (Groß, dumm, langsam, ausgestorben), sondern er verfolgt mit großer Hingabe dem Ziel, der größte Schriftsteller von Zamonien zu werden…

Ein Urgestein der SF ist hingegen das Buch: „Jurrasic Park“ bzw „Dino Park“ von Michael Crichton: Ein Milliardär finanziert ein Forschungsprojekt um Dinosaurier zu klonen. Wozu? Natürlich für einen Vergnügungspark. Was kann da schon schiefgehen?

ABMGW 050 Das Haus vs Die Brautprinzessin (Mark Z. Danielewski und William Goldman)

Thema der Woche: Bücher mit Metaebene und Zweifarbendruck!

…es gibt nicht mehr viele Gründe um auf Papier gedruckte Bücher zu kaufen, aber eine paar gibt es doch: wenn Bücher zweifarbig gedruckt werden beispielsweise. Im Fall der beiden Bücher dieser Woche ist das besonders hilfreich, den beide Bücher haben eine ausgesprochene Metaebene

„Das Haus“ von Mark Z. Danielewski ist ein ausgewachsener Horrorroman, der mir ähnlich viele schlaflose Nächte beschert hat die seinerzeit der Film „The Ring“. Worum es geht: Ein Tätowierer findet das Manuskript zu einer Filmkritik zu einem Film der nie gedreht wurde. Dieser Dokumentarfilm handelt von einer Familie die in einem Haus lebt das innen größer ist als außen, und im dem sich immer neue Räume auftun.

Heiterer ist hingegen „Die Brautprinzessin“ von William Goldman. Auch hier haben wir eine Metaebene: Während die Story selber von Piraten, wahrer Liebe, Monstern, Schwertkämpfen und Nagetieren von ungewöhnliche Größe handelt, beschäftigt sich ein andere Teil des Buches mit dem Buch selber, also wie Goldman dazu gekommen ist und wie er es gekürzt hat etc.