ABMGW 054 Invasion vs Defenders (John Ringo und Will McIntosh)

Thema der Woche: Gute und schlechte Military SF!

…ein Thema fast schon so alt wie die SF selber: böse Ausserirdische greifen an, und die Menschheit muss sich die irgendwie vom Hals halten. Kennen wir schon von H.G. Wells „Krieg der Welten“. In diesem Podcast werden zwei Bücher als Beispiele für gute und schlechte Military SF aufgezeigt:

Das schlechte Beispiel ist hier die „Invasion“ Reihe von John Ringo, in dem alles auftaucht was die Military SF so schlecht macht: militärisches Wunschdenken, dumme Strategien, idiotische Handlung, politische Botschaften.

Besser kann und macht es Will McIntosh in seinem Buch „Defenders“: Die Menschheit wird halb ausgerottet von telepathischen, pferdegroßen Seesternen, und muss zu extremen Maßnahmen greifen um überhaupt am Leben zubleiben. Vielleicht zu dramatischen Maßnahmen…

ABMGW 043 Der Drachentempel vs Eine Tiefe am Himmel (Peter F Hamilton und Vernor Vinge)

Thema der Woche: Titten und Explodierende Raumschiffe! (1 von 3)

Manche würden sagen das „klassische“ SF mit Lasern, Aliens, Raumschiffen, Explosionen und spärlich bekleideten Damen keine Relevanz in der heutigen Zeit haben, ich aber sage Ha! und behaupte das Gegenteil.

Der Podcast dieser Woche steht zudem unter dem Motto „Freund oder Feind“, obwohl im Rückblick „Kapitalisten im Weltraum“ auch gestimmt hätte.

Im Buch „Der Drachenempel“ von Peter F Hamilton spielen sogenannte „Gewinnrealisierungen“ eine große Rolle: Die Menschheit hat ein paar Planeten kolonisiert was sich aber als wirtschaftlicher Fehler herausgestellt hat. Deswegen fliegen alle Paar Jahre ein paar Raumschiffe mit Soldaten von der Erde dorthin, und „realisieren Gewinne“, was heißt: Sie klauen sich alles was nicht niet und nagelfest ist. Mittendrin unser Protagonist, der auch als Soldat dient um sich seinen Traum zu erfüllen: mit Raumschiffen durchs All gondeln.

Nicht weniger kapitalistisch ist der Hintergrund in „Eine Tiefe am Himmel“ von Vernor Vinge: Zentral ist hier die Dschöng Ho, eine Art rumfahrende Händlerzivilisation die von einem Planeten zum anderen reist, allerdings NICHT um ihn auszuplündern. Diese Dschöng Ho  entdeckt nun die erste ausserirdische Zivilisation, und zwar genau da wo es eigentlich keine geben dürfte: am sogenannten On/Off Stern, eine Sonne die 70 Jahre lang scheint und dann für 250 Jahre erlischt…

 

ABMGW 033 Treason – Der Spenderplanet vs Die Flamme erlischt (Orson Scott Card und George R R Martin)

Thema der Woche: Irrlaufende Planeten! (GRRM Sonderpodcast 2 von 5)

Der zweite Podcast in meiner George R. R. Martin Reihe, als Subthema hab ich diesmal gewählt: Seltsame Planeten als Ort der Handlung.

„Treason – der Spenderplanet“ ist ein fast vergessener Klassiker von Orson Scott Card: Auf einem extrem metallarmen Planeten wurde eine Gruppe von Straftätern exiliert. Diese Straftäter hatten allesamt besondere Talente, und diese Talente bilden den Kern für die Gesellschaften, die auf diesen Planeten etablieren. Eine Story um Entwicklung, Verrat und zu vielen, selbstständig nachwachsenden Körperteilen.

In „Die Flamme erlischt“ von George R. R. Martn ist der Ort der Handlung noch exotischer: ein irrlaufender Planet nähert sich für ein paar Jahre einer Sonne, und wird bewohnbar – ideal um dort eine Art Weltausstellung abzuhalten, so finden zumindest die benachbarten Völker. Diese unwirkliche Welt stellt die Kulisse für ein Liebesdrama…

ABMGW 020 Beyond the Wall vs Wachen! Wachen! (diverse und Terry Prattchat)

Thema der Woche: Frauen mit Bart!

 

…oder die Neuverhandlung von Geschlechterrollen in der fantastischen Literatur.

 

Ich habe ja erst vor kurzen „Science Fiction: the 101 best novels from 1985 – 2010“ von Damien Brodrik gelesen, und beim Lesen hat sich mir der Eindruck aufgedrängt das in gefühlt einem Drittel der besprochenen Bücher es sich um Geschechter oder Geschlechterrollen dreht.

Das, und die Tatsache das Conchita Wurst den Song Contest gewonnen hat hat mich veranlasst einen Podcast mit 2 Büchern über Frauen mit Bart zu machen:

Erstens „Beyond the Wall“, was tatsächlich ein Sachboch zu Hintergründen zu Game of Thrones ist. Unter andrem werden darin folgende Themen behandelt: Romantik, Ausgestoßene und Feminismus. Und die Frau mit Bart in diesem Buch ist natürlich niemand anderes als Brinne von Tart.

…und im zweiten Teil mühe ich mich damit ab, in extrem kurzer Zeit die Scheibenwelt so weit zu erklären das ich auf die dortige Frau mit Bart zu sprechen komme: Cheery Littelbottom, oder, wie sie in der charmanten deutschen Übersetung heißt: Grinzi Kleinpo.

ABMGW 019 American Gods vs Der Siebente Sohn (Neil Gaiman und Orson Scott Card)

Thema der Woche: Magisches Amerika!

In den beiden Büchern der Woche spielt Amerika eine zentrale Rolle, und zwar nicht zuletzt dessen Geschichte, Besiedlung und Ureinwohner… allerdings unter einem magischen Gesichtspunkt.

Was mich gleich zu „American Gods“ von Neil Gaiman bringt: Neue und alte Götter (und ihre Gäubigen) besiedeln hier einen Kontinent, der sich aber nicht besonders für Götter eignet. Wenn neimand mehr an einen glaubt, dan müssen Götter eben andere Wege finden um am Leben zu bleiben…

In „Der siebente Sohn“ wird noch eins draufgelegt: der Messias wird wiedergeboren in Amerika, und zwar in der Form des siebenten Sohns  der später einmal als „Alvin der Schmied“ bekannt werden wird. Ein faszinierendes Buch vom umstrittenen Autor Orson Scott Card, das wirklich tiefe Einblicke in das Wesen der Magie bietet.