ABMGW 102 Der Herr der Ringe vs Die Murdstone Trilogie (J.R.R. Tolkien und Mal Peet)

Thema der woche: Fantasy Trilogien!

Oder: alles was schlecht an ihnen ist.

Die Mutter des Übels ist zweifellos „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien, ein Buch das so bekannt ist das ich kaum mehr auf näher darauf eingehen muss.

Mit einer Fantasytrilogie muss auch der Protagonist in „Die Murdstone Trilogie“ kämpfen: Aus Geldgründen muss der Autor Fantasy schreiben – dabei hasst er doch die Fantasy abgrundtief.

4 Gedanken zu “ABMGW 102 Der Herr der Ringe vs Die Murdstone Trilogie (J.R.R. Tolkien und Mal Peet)

  1. Hallo Klaus,

    mal wieder ein super Podcast. Habe mir vor etwa einem halben Jahr auch die schönen grünen Bände im Schuber gekauft. Da es sich dabei um die Carroux Übersetzung handelt, habe ich mich nach deinem Podcast, umso mehr gefreut. Für mich die schönste Ausgabe die bisher auf Deutsch erschienen ist.
    Wie bist du zum Herrn der Ringe gekommen? Bei mir war es mein Papa, mittlerweile auch schon über 25 Jahre her, der uns immer aus den Geschichten erzählt bzw. vorgelesen hat. Die Welt des H.d.R. und damals besonders die schönen großformatigen Karten in den Büchern, haben auf mich eine tollen Eindruck gemacht.
    Den Herrn der Augenringe kannte ich bisher überhaupt noch nicht, da er aber noch antiquarisch für unter einem Euro zu haben ist, liegt er schon bei mir auf dem Stapel ;).
    Die Murdstone-Trilogie ist scheinbar so an mir vorbeigezogen, ich bin noch am Schwanken, ob ich sie lesen sollte.
    Finde dein Format echt klasse, auch das Buch in einen größeren Kontext einzubetten gefällt mir persönlich sehr gut. Das die Religion im H.d.R. keine Rolle spielt oder die Himmelsrichtung die Handlung bedingt (oder umgekehrt) ist mir erst beim Hören aufgefallen.
    Zum Schluss noch mal Kluckscheißern ;): Sam ist nicht der einzige, der den Ring ohne Probleme wieder an Frodo zurückgibt. Vor der Episode mit den Hügelgräbern gibt es noch Tom Bombadil, auf diesen hat der Ring scheinbar überhaupt keine Wirkung.
    Ist Tom also der ideale „Mensch“ der im Einklang mit der Natur lebt, ohne das neue Technologien auf ihn einen Sog ausüben? Finde die Interpretation des Ringes als Symbol für technischen Fortschritt echt interessant. Gerne mehr davon.
    Im Vorwort meiner Ausgabe des H.d.R. bezieht Tolkien übrigens noch mal klar Stellung zur Interpretation des Buches: Dieser soll nicht auf historische Ereignisse bezogen werden (WWII), sondern wurde zum Vergnügen seiner Leser verfasst.

    Viele Grüße und eine schöne Woche
    Maurice

  2. Dank der Empfehlung in NSFW #97 und weil ich Tolkiens Werk liebe, habe ich heute als Einstieg in ABMGW versucht, diese Folge zu hören. Dabei ist es dann auch geblieben, nach gut 19 Minuten habe ich abgebrochen, weil ich es immer schwerer erträglich fand.
    Du stammelst Dich durch Halbwissen und verwechselst mal eben Ost und West (die Grauen Anfurten waren Teil des Wegs in den Westen, Richtung Unsterbliche Lande!). Du erzählst, es werde immer nur gelaufen … ja gut, die gerittenen Pferde, Ponies, Warge und auch Baumbart, der die beiden Hobbits durch den Fangornwald trägt, waren ja letzten Endes auch zu Fuß unterwegs. Bleiben die großen Adler und die geflügelten Schatten der Nazgûl, die flogen mehr so.
    Du behauptest, dass in dieser Welt Magie so gut wie keine Rolle spiele … hmm, der Hexenmeister von Angmar hieß sicher nur aus Zufall so, und die alltägliche Magie der Elben in Elbenseilen und -mänteln, Galadriëls Wachstumszauber und der Schlafzauber, den Luthiën über Carcharoth und Melkor warf, die Gestaltwandlerei der Beorninger und anderer Werwesen, die Taten der Istari, magische Runen auf Schwertern, Helmen und Rüstungen, die nur bei Mondlicht sichtbaren Zwergenpforten, deren eine, die von Moria, sich nur durch ein Wort öffnen ließ: Pedo mellon a mino … ganz klar, keine Spur von Magie.
    Du entwirfst eine durchaus interessant klingende Theorie über die Kopplung von Himmels- und Handlungsrichtungen und setzt da dann die gewagte Behauptung drauf, immer wenn’s nach oben gehe, werde es gefährlich und umgekehrt. Hmm, Moria, die Pfade der Toten unter dem Dwimorberg und die Totensümpfe lagen also alle oben auf Bergen, aha …
    Liest Du die Bücher eigentlich, die Du da besprichst?

    • Das mit Osten und Westen: tut mir leid, ich verwechsle das öffters. Und weil ich den Pordcast auch nicht überarbeite bevor ich ihn sende bleiben die Fehler drinnen. Was die Magie angeht: die gibt es natürlich, allerdings wird sie dort bei weiten nicht so verschwenderisch eingesetzt wie in anderen Fantaswerken von ähnlichen Kaliber, sagen wir mal: Die Gärten des Mondes oder in etwas von Ted Williams. Das mit den Himmelsrichtungen ist tatsächlich nicht auf meinen Misrt gewachsen sondern das habe ich aus einem anderen Buch… ich fand und finde das aber immer noch recht einleuchtend, besonders wenn man sich die Karte mit den relativ geraden Linen ansieht (Totensümpfe vs Moria: Sümpfe im Nordwesten, also: älter und weniger böse, oder meinetwegen: die „Old South Road“).

      Im übrigen tut es mir leid das die die Episode nicht gefallen hat, aber in gehe aus dem einen oder anderen Grund nur ungern auf die Handlung ein. Meistens wegen Spoiler, beim Herrn der Ringe aber weil jetzt wirklich jeder die Handlung kennt und ich die wirklich nicht nacherzählen muss. Nichtsdesotrotz kann ich vielleicht eine von den anderen Folgen empfehlen, z.B. die mit IQ84. Ich kann an der Stelle nur sagen das ich alle Bücher die ich bespreche tatsächlich lese.

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